Wenn die Welt stillsteht: Energetische Begleitung nach einer Fehlgeburt

Veröffentlicht am 13. April 2026 um 15:55

Es gibt Momente im Leben, da zieht es uns den Boden unter den Füßen weg


Ein positiver Test, Träume, die bereits Wurzeln geschlagen haben...und dann die Stille...

Eine Fehlgeburt ist nicht nur ein körperlicher Vorgang; es ist ein emotionaler Schock, der das gesamte System erschüttert.

In meiner Arbeit sehe ich oft Frauen, die eigentlich sehr reflektiert sind. Frauen, die wissen, wie man meditiert, die ätherische Öle nutzen oder vielleicht sogar selbst energetisch arbeiten.

Doch nach einer Fehlgeburt ist dieses Wissen oft wie weggewischt.

Man steht in der eigenen Küche und weiß nicht mehr, wie man atmet. Das ist kein Versagen deinerseits. Es ist eine Schutzfunktion deines Systems. Wenn das Trauma des Verlusts einschlägt, schaltet dein Nervensystem auf Überlebensmodus. Die Amygdala im Gehirn schlägt Alarm, und der präfrontale Kortex – dort, wo dein Wissen und deine Logik sitzen – wird quasi vorübergehend "abgeschaltet".

Es ist völlig normal, dass du jetzt gerade vergisst" wie du dir selbst helfen kannst

Du bist nicht schwach, du bist im Schock.

In dieser Phase geht es nicht darum, gut durch die Trauer zu kommen, sondern erst einmal darum, das Nervensystem wieder auf den Boden zu bringen.

Dein Nervensystem ist im Überlebensmodus (Fight-Flight-Freeze).

Selbstoptimierung ist jetzt nicht wichtig, sondern das sanfte Finden eines Ankers.

Warum dein Körper jetzt deine Aufmerksamkeit braucht

Die Entfremdung vom eigenen Körper: Zurück ins Feminine Embodiment


Eine kleine Geburt hinterlässt oft ein tiefes Misstrauen gegenüber dem eigenen Körper. Viele Frauen fühlen sich von ihrem Körper verraten oder empfinden ihn plötzlich als "fremd" oder "leer".

Manchmal ziehen wir uns energetisch komplett aus dem Unterleib zurück, weil der Schmerz dort zu groß ist. Wir wohnen nur noch in unserem Kopf, um die Kontrolle zu behalten.

Genau hier setzt die Arbeit mit Feminine Embodiment und Reiki an. Es geht nicht darum, den Körper sofort wieder lieben zu müssen. Es geht um die sanfte Rückkehr in das eigene Haus.

Reiki unterstützt dich dabei nach der Taubheit, deinen Körpers neu zu spüren.


Durch die sanfte Energieübertragung bei einer Reiki-Sitzung bekommt dein System die Erlaubnis, den "Freeze-Zustand" (die Erstarrung) langsam zu verlassen. Dein Parasympathikus wird aktiviert, jener Teil des Nervensystems, der für Ruhe und Regeneration zuständig ist.

 

Die Energetische Begleitung unterstützt dich dabei, deinen Körpers wieder zu spüren, ohne dass es dich überwältigt. Wir laden die Energie ganz behutsam wieder in dein Becken und dein Herzzentrum ein.

 

Trauer ist nicht leider nicht linear. Sie kommt in Wellen, die einen manchmal unvorbereitet von den Füßen reißen. Embodiment-Praktiken helfen dir, diese Wellen zu verkörpern, statt sie zu unterdrücken. Denn was wir unterdrücken, staut sich energetisch an. Was wir fließen lassen, kann sich wandeln.

Mein persönlicher Weg mit 4 Sternenkinder und die Stille danach


Ich schreibe das nicht aus einem Lehrbuch.

Ich habe selbst vier Sternenkinder ziehen lassen müssen. Davon 2 in einem Jahr. Ich kenne den Moment, in dem man die Hände auf den Bauch legt, nur noch diese Leere spürt und die Welt sich wie in Watte gepackt anfühlt. Dieser unfassbare Schmerz im Herze und darüber hinaus.

Mit der Frage:

Wann wirds wieder gut? Wann bin ich wieder wie früher.

Jedes meiner Sternenkinder hat mich an den Rand meiner Kraft geführt. Aber jedes hat mir auch gezeigt, dass es eine Ebene gibt, die über den körperlichen Schmerz hinausgeht. Reiki war für mich damals der Anker, der verhinderte, dass ich innerlich versteinere. Es hat mir geholfen, den Schock, der in meinen Zellen saß, sanft Schicht für Schicht zu lösen. Nicht, um den Schmerz "wegzumachen", denn Trauer ist Liebe, die keinen Ort mehr hat, an den sie fließen kann, sondern um ihn tragbar zu machen.

Wissenschaft & Energie ist kein Widerspruch

Auch wenn wir hier auf feinstofflicher Ebene arbeiten, ist die Wirkung biologisch erklärbar. Reiki unterstützt die Senkung des Cortisolspiegels und fördert die Ausschüttung von Oxytocin.

Das hilft deinem Gehirn, aus dem Alarmzustand der Amygdala herauszukommen.

Es schafft die Basis, damit echte Trauerarbeit überhaupt erst möglich wird.

Wir arbeiten hier direkt mit der Biophysik deines Körpers.

Hormonelle Balance

Stress (und Trauer ist extremer Stress) flutet den Körper mit Cortisol.

Reiki unterstützt nachweislich dabei, diesen Spiegel zu senken und stattdessen Oxytocin auszuschütten, das sogenannte Bindungs- und Heilungshormon.

Zellkommunikation

Alles in uns schwingt. Schock und Trauma erzeugen eine Art energetische Fehlschaltung.

Durch die Harmonisierung des Energiefeldes unterstützen wir die natürlichen Selbstregulationsprozesse deiner Zellen.

Das Limbische System

Wenn wir zusätzlich mit hochwertigen ätherischen Ölen wie Rose oder Weihrauch arbeiten, erreichen wir über den Geruchssinn direkt das limbische System, den Ort, an dem deine Emotionen verarbeitet werden. Ein Duft kann das Signal Sicherheit schneller an dein Gehirn senden, als es jedes Wort könnte.

Kleine Rituale für den ersten Schritt, wenn dir gerade alles zu viel ist


Wenn du gerade tief im Nebel steckst, versuche nicht, den ganzen Weg zu sehen.

Schau nur auf den nächsten Schritt. Hier sind drei Übungen, die dir helfen, die Verbindung zu dir selbst nicht ganz zu verlieren:

Die Herz-Bauch-Verbindung:

Setz oder leg dich bequem hin.

Leg eine Hand flach auf dein Herz und die andere auf deinen Unterbauch (deine Gebärmutter-Region, dein schöpferisches Zentrum). Versuche nicht, tiefer zu atmen.

Spüre einfach nur die Wärme deiner eigenen Hände. Stell dir vor, wie mit jedem Atemzug ein kleines bisschen mehr Sanftheit in diese beiden Zentren fließt.

Das ist gelebtes Embodiment: Du bist hier. Du bist in deinem Körper.

Duftanker für das Nervensystem:

Ätherische Öle wie Rose (für den Trost des Herzens) oder Weihrauch (für das Gefühl von Getragen-Sein) wirken direkt auf dein limbisches System.

Ein Tropfen auf den Handgelenken kann dir in einem Panikmoment helfen, wieder im "Hier und Jetzt" zu landen.

Nimm ein ätherisches Öl, das dich anspricht (es kann auch z.B. Lavendel sein, für Ruhe oder Bergamotte für ein kleines Licht am Horizont).

Verreibe einen Tropfen in deinen Handflächen, halte sie vor dein Gesicht und atme drei Mal tief ein.

Sag dir dabei innerlich:

"Ich bin jetzt hier. Ich bin sicher."

Das hilft deinem Nervensystem, aus dem Überlebens-Loop auszusteigen.

Das ehrliche Schreiben:

Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe alles auf, was gerade da ist.

Wut, Leere, Verzweiflung, Liebe.

Es muss kein schöner Text sein.

Es geht darum, die gestaute Energie aus deinem System aufs Papier zu bringen.

Wenn du fertig bist, kannst du den Brief rituell verbrennen oder vergraben, als Zeichen, dass du die Gefühle fließen lässt.

Du musst den Weg nicht alleine gehen

Trauer um ein Sternenkind, egal wie kurz die Schwangerschaft war oder wie lange alles bereits her ist. braucht einen geschützten Raum.

Einen Raum, in dem nichts bewältigt werden muss, sondern alles da sein darf.

In meinen Einzelsitzungen (online oder vor Ort) halten wir genau diesen Raum. Wir ordnen die Fäden deines Inneren neu und bringen deinen Energiefluss wieder zum Leuchten ganz sanft, in deinem Rhythmus.

Wir nutzen Reiki, um dein System zu beruhigen, und Embodiment-Übungen, um dich wieder mit deiner weiblichen Ur-Kraft zu verbinden, in deinem ganz eigenen Tempo.

 

Trauer verändert uns.

Sie macht uns empfindsamer, oft auch dünnhäutiger. Aber sie birgt auch die Chance auf eine tiefe, neue Form der Selbstliebe und des Vertrauens.

Ich halte den Raum für dich, bis du dein eigenes Licht wiedersehen kannst.

 

Alles Liebe,

Alex von Alexas Seelenwellness


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